Lightroom-Tiger-Tipp #14: „Alles über Auflösung“ – Teil 6
6. Dezember 2020
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Und weiter geht’s…

6. LR-Export für Bildschirme

Die generellen Auflösungs-Optionen für den Export aus Lightroom haben wir im vorherigen Kapitel kennengelernt und in Kapitel 2 gab es schon einige Angaben zu sinnvollen Auflösungen für Print und Bildschirm.

Nun wollen wir beides miteinander für konkrete Anwendungen in der Praxis kombinieren.

Kommen wir nun zu einigen praktischen Beispielen für den Export aus Lightroom. Unterteilen möchte ich das in drei Kapitel. In diesem Kapitel soll es um den Export zu Betrachtung Eurer Bilder auf einem Bildschirm gehen. Bildschirm schließt dabei alles vom Monitor über TV-Geräte und Beamer bis hin zu tragbaren Geräten wie Tablet und Smartphone ein.

Im nächsten und übernächsten Kapitel geht es dann um den Export für das Web und EMails und verschieden Printanwendungen.

Dabei möchte ich Euch nicht mit einer endlosen Aneinanderreihung von Screenshots mit Beispiel-Einstellungen langweilen. Stattdessen könnt Ihr Euch alle wichtigen Beispiel-Einstellungen als Presets herunterladen. Natürlich wie immer gratis 🙂

Im Download ist natürlich auch eine Anleitung zum Installieren der Presets enthalten.

Angebot!

LR Export-Presets

Bei mir sind alle Presets immer kostenlos 😉

Spenden an die WildCats Conservation Alliance oder mich sind aber gern gesehen!

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Digitaler Download
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Alle Presets für den Bildschirm-Export und Ihr konkreter Verwendungszweck sind im Folgenden beschrieben:

Preset-NameBeschreibung
Screen - 4K DCI - fixEinpassen in Cinema 4k Bildschirm oder Projektor (DCI, 4.096 x 2.160 px), nicht drehbar.
Hochformatbilder bekommen geringere Maße als Querformatbilder.
Screen - Full ResExport ohne Veränderung der Pixelmaße, sinnvoll für hochaufgelöste Bildschirme um die Möglichkeit zum Hineinzoomen zu erhalten.
Screen - FullHD - fixEinpassen in FullHD Bildschirm oder Projektor (1.920 x 1.080 px), nicht drehbar.
Hochformatbilder bekommen geringere Maße als Querformatbilder.
Screen - FullHD - rotEinpassen in drehbaren FullHD Bildschirm (1.920 x 1.080 px).
Hoch- und Querformatbilder bekommen die selben Maße.
Screen - iPad - FullExport mit voller Auflösung für iPad Bildschirm (Modell 2020, 264 PPI).
Hoch- und Querformatbilder bekommen die selben Maße. Es kann ins Bild hineingezoomt werden.
Ausnutzung des iPad Farbraums (Display P3)
Screen - iPad - StdEinpassen in iPad Bildschirm (Modell 2020, 2.160 x 1.620 px, 264 PPI).
Hoch- und Querformatbilder bekommen die selben Maße. Zoomen nicht möglich.
Ausnutzung des iPad Farbraums (Display P3)
Screen - iPad Air - FullExport mit voller Auflösung für iPad Air Bildschirm (Modell 2020, 264 PPI).
Hoch- und Querformatbilder bekommen die selben Maße. Es kann ins Bild hineingezoomt werden.
Ausnutzung des iPad Farbraums (Display P3)
Screen - iPad Air - StdEinpassen in iPad Air Bildschirm (Modell 2020, 2.360 x 1.640 px, 264 PPI).
Hoch- und Querformatbilder bekommen die selben Maße. Zoomen nicht möglich.
Ausnutzung des iPad Farbraums (Display P3)
Screen - iPad Pro - FullExport mit voller Auflösung für iPad Pro Bildschirm (Modell 2020, 264 PPI).
Hoch- und Querformatbilder bekommen die selben Maße. Es kann ins Bild hineingezoomt werden.
Ausnutzung des iPad Farbraums (Display P3)
Screen - iPad Pro - StdEinpassen in iPad Pro Bildschirm (Modell 2020, 2.388 x 1.668 px, 264 PPI).
Hoch- und Querformatbilder bekommen die selben Maße. Zoomen nicht möglich.
Ausnutzung des iPad Farbraums (Display P3)
Screen - UHD - fixEinpassen in UHD/4k Bildschirm oder Projektor (3.840 x 2.160 px), nicht drehbar.
Hochformatbilder bekommen geringere Maße als Querformatbilder.
Screen - UHD - rotEinpassen in drehbaren UHD/4k Bildschirm (3.840 x 2.160 px).
Hoch- und Querformatbilder bekommen die selben Maße.
Screen - WUXGA - fixEinpassen in WUXGA Bildschirm oder Projektor (1.920 x 1.200 px), nicht drehbar.
Hochformatbilder bekommen geringere Maße als Querformatbilder.

 

Generell unterscheiden sich die Presets in den folgenden Punkten:

  • Die Auflösung wurde an die gängigen Bildschirmauflösungen angepasst. Presets mit dem Kennzeichen Full am Ende des Namens werden mit der nativen Auflösung des Bildes exportiert und ihr könnt beim Betrachten der Bilder in sie hineinzoomen. Für alle hochauflösenden Bildschirme ist das die beste Möglichkeit, benötigt je nach Auflösung Eurer Kamera aber mehr Speicherplatz. Die Presets mit dem Kennzeichen Std rechnen Eurer Bilder auf die native Auflösung des jeweiligen Bildschirms herunter und erzeugen so kleinere Dateien. Allerdings könnt Ihr dann nicht mehr in die Bilder hineinzoomen bzw. Ihr seht nicht mehr Details, wenn Ihr zoomt. Alle Presets mit den Kennzeichen rot bzw. fix verwenden ebenfalls die native Auflösung des jeweiligen Bildschirms.
  • Lässt sich der Bildschirm drehen (Kennzeichen rot wie rotieren), dann wurde die Option „Abmessungen“ verwendet und Hoch- und Querformat Bilder werden mit den selben Pixelmaßen exportiert. Bei der Kennzeichnung fix wurde hingegen die Option „Breite & Höhe“ verwendet, so dass Hoch- und Querformatbilder unterschiedliche Pixelmaße erhalten und dadurch ideal an Bildschirme angepasst werden, die sich nicht drehen lassen.
  • Nur die Presets für konkrete Geräte wie iPad, etc. verwenden einen größeren Farbraum, passend zum Gerät. Alle anderen Presets verwenden den Farbraum sRGB, da nicht davon ausgegangen werden kann, dass diese Geräte mit einem anderen Farbraum zurecht kommen. Falls Ihr ein Gerät habt, welches einen größeren Farbraum als sRGB anzeigen kann und das auch mit eingebetteten oder getaggten Profilen zurecht kommt, könnt Ihr die Presets natürlich entsprechend anpassen. Falls das gerade wie fachchinesisch für Euch klang, lasst am besten alles auf sRGB 🙂

Falls Ihr ein Gerät oder einen Anwendungsfall habt, die von meinen Beispielen nicht abgedeckt wird, dann nehmt einfach eines der Presets, dass Eurem Anwendungsfall am nächsten kommt und passt es entsprechend an. Bei Fragen => Kommentare unten schreiben. Ich werde bei jedem Kommentar sofort benachrichtigt und kann hoffentlich helfen. Und dann profitieren alle von meiner Antwort…

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Vorschläge, Wünsche und Bounty-Programm


Wie immer freue mich natürlich über jegliches Feedback. Am liebsten hier über die Kommentar-Funktion oder auch per Mail. Schreibt mir gerne, ob Ihr den Tipp schon kanntet oder ob Ihr ihn für Eure Arbeit mit Lightroom nützlich fandet.

Fürs erste werden die Tipps übrigens ohne jegliche Einschränkungen hier öffentlich zugänglich sein. Nach einer gewissen Zeit – auf die ich mich jetzt noch nicht festlegen möchte – werden die Tipps eventuell nur den Abonnenten des dazugehörigen Newsletters zugänglich sein. Aber ich denke, das ist ein kleiner Preis als Ausgleich für die Arbeit und Zeit die ich in die Tipps und meinen restlichen Blog stecke 🙂

Also geht am besten gleich zur Newsletter-Seite und meldet Euch an, falls Ihr das nicht eh schon getan habt und erzählt Euren Freunden bei Facebook, Instagram oder im RL

Und damit kommen wir zu einem weiteren wichtigen Punkt: Ich würde mich auch über Feedback zu den von Euch gewünschten Themenbereichen für zukünftige Tipps freuen. Schreibt mir also gerne, ob es mehr Tipps zum Bearbeiten, zum Verschlagworten, zum Suchen und Filtern oder vielleicht auch ganz anderen Modulen als den beiden Platzhirschen Bibliothek und Entwickeln geben sollte.

Aber nicht nur Eure Wünsche interessieren mich. Falls Ihr auch einen Tipp zu Lightroom auf  Lager habt, von dem Ihr glaubt, dass er hier veröffentlicht werden sollte, dann nix wie aufgeschrieben und per Mail an mich geschickt.

Falls es ein Tipp ist, den ich so noch nicht auf dem Zettel hatte, winkt Euch neben der natürlich selbstverständlichen Erwähnung als Tipp-Geber auch noch eine fette Belohnung! Ich bin gespannt, was ich nach all den Jahren mit Lightroom und Studium von vielen Videos und Artikeln noch alles an Neuem entdecken darf.

Zum Ende dieser Ausgabe bleibt mir dann nur noch eines zu sagen: Ich hoffe, dass Euch der ausführliche Tipp und die Bilder gefallen haben, so dass Ihr den Blog und Newsletter mit gutem Gewissen weiter empfehlen könnt.

Und falls Euch meine Arbeit hier im Blog im abgelaufenen Jahr gefallen hat und Ihr mich etwas unterstützen wollt, dann könnt Ihr Euch und mir vielleicht mit dem Kauf des oben erwähnten Kalenders etwas Gutes tun.

Darüber hinaus freue ich mich über kleine Spenden via Paypal oder einen Klick auf diesen Amazon-Affiliate-Link vor Eurem nächsten Einkauf. Ihr bezahlt damit keinen Cent mehr und ich kann mich über eine kleine Provision freuen. Das motiviert mich dann, Artikel wie diesen hier, in den insgesamt ca. sieben volle Arbeitstage (und die sind bei mir lang) geflossen sind, gratis zu veröffentlichen.

Mein ewiger Dank ist Euch dafür – wie auch für Euren Besuch meiner Seite – selbstverständlich gewiss 😊

Hier geht’s weiter zu Kapitel 7.

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